[M1] HG schlägt sich selbst

Asperg: Die HG konnte ihr Spiel nicht bis zum Schluss durchziehen und steht am Ende mit leeren Händen da. Als die HG nach 9 Minuten bereits mit 2:7 führte und den TSV zur ersten Auszeit zwang, sah alles gut aus mit einem doppelten Punktgewinn.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Friedl-Schützlinge eigentlich alles richtig gemacht. Die 6:0 Deckung stand bombensicher und was dann noch durchkam konnte zumeist Tobias Eggers entschärfen. Zudem konnte man einige Tore über den Gegenstoß einfahren. Auch nach 25 Minuten lag man noch mit 9:14 aussichtsreich im Rennen. Schlecht waren dann allerdings die letzten 5 Minuten vor der Pause. Der Angriffsmotor stockte nun und man erlaubte es dem TSV Asperg bis zum Halbzeitpfiff noch auf 13:15 aufzuschließen. Damit war die Partie wieder völlig offen und es entwickelte sich in der zweiten Hälfte eine spannende wenn auch wenig hochklassige Partie auf Augenhöhe. In der Deckung bekam man jetzt immer weniger Zugriff und so fanden die Asperger oft die Lücken über den Kreis. Nach 39 Minuten konnte Asperg erstmals mit 20:18 in Führung gehen. Hauptproblem der HG war jedoch die Chancenverwertung, so scheiterte man oft freistehend am gegnerischen Keeper. Bis zur 41. Minute konnten die Hausherren ihre Führung sogar auf 22:18 ausbauen. Doch in der Folgezeit schwächelte auch Asperg wieder und so gelang der HG bis zur 50. Minute wieder der 25:25 Ausgleich. Nach 57 Minuten führte Asperg wieder mit 29:28, bis zur 58. Minute konnte die HG wieder auf 29:30 vorlegen. 38 Sekunde vor Schluss gelang Asperg der Ausgleich zum 30:30, aber die HG hatte nun Ballbesitz und die Chance mit einem letzten Angriff beide Punkte mitzunehmen. Stattdessen verlor man den Ball in der Vorwärtsbewegung und Asperg konnte per Gegenstoß das 31:30 markieren. Zwar bekam man nochmal einen Abschluss hin, doch dieser verfehlt das TSV-Gehäuse und man musste eine bittere Niederlage einstecken. Das vorrangige Problem der HG zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, es fehlt die Konstanz in der eigenen Leistung. Dies verhindert eine deutlich höhere Punktausbeute. Trotzdem heißt es nun wieder den Kopf hochzunehmen und sich auf das nächste Heimspiel vorzubereiten. Im Team steckt wesentlich mehr Potenzial als bisher gezeigt und daran kann man im Training weiter arbeiten.

HG: Yannick Zieker, Tobias Eggers; Alexander Schick, Steffen Eckstein(7), Michael Schick, Markus König(5), Christian Biebl, Timm Buck(5), Florian Rempfer, Tim Hochwimmer, Lars Eisele(6), Kennan Günsoy(1), Moritz Pitschmann(2), Sascha Gohl(4/3) Bank: Jan Gramlich, Simon Friedl

© HG Steinheim-Kleinbottwar | Alexander Schick, vom 26.11.2018
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